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Montag, 9. Juli 2012

Ein Gedicht von Ardašir Pârse: Flammende Sehnsucht

Quelle: parseundparse



Naher Osten - Middle East - Lyrik:

Flammende Sehnsucht

Ein Gedicht von Ardašir Pârse
Im Innern des Herzens lodernd sie brennt
Und keine Gnade mit niemand sie kennt

Wie rotes Feuer das alles verschlingt

Wem sie befällt viel Kummer sie bringt


***

Du quälst Dich so, Tag aus und Tag ein
Du kannst keinen Moment ohne sie sein

Erst wenn sie da ist, endet ihr Spiel

Wenn Du dem Nah bist, was Dir so gefiel


***

Doch wo sie ist, gewährt auch die Liebe
Fern ab der Lust, fern ab der Triebe

Ach Amir, Du gerätst in höchste Not

Bis Du Dir wünschst Du seist endlich tot


***

Wer diese Kraft einmal kannte, sie sehr gut kennt
Oh, Flammende Sehnsucht man sie nennt.
von Ardašir Pârse



Quelle: parseundparse

Kommen sich Ägypten und der Iran näher?

Quelle: IH online

Naher Osten - Middle East - POLITIK:
Kommen sich Ägypten und der Iran näher?


Ali Akbar Salehi, Teherans Außenminister, gab bekannt, der Iran sei gewillt, die wechselseitigen Beziehungen zu Ägypten aufzubauen, die Botschaften wieder zu eröffnen und die Botschafter auszutauschen. 



Die Islamische Republik löste die formellen Beziehungen mit Ägypten, nachdem Kairo 1979 den Friedensvertrag mit Jerusalem besiegelte.
Der Iran störte sich auch an der Entscheidung Ägyptens, dem entmachteten Schah politisches Asyl zu gewähren.
Auch Kairos Unterstützung für Saddam Hussein während des Irakkrieges, als Ägypten geschätzte fünf Milliarden US-Dollar (umgerechnet über vier Milliarden Euro) sowie Panzer, Sowjetische Scud-B-Raketen und anderer Munition sponsorte.
Die Tatsache, dass Ägypten Hilfe aus den USA bekam (jährlich schätzungsweise zwei Milliarden US-Dollar) hat die Spannungen noch verstärkt. Iranische Beamte betitelten Ägypten wiederholt als „Marionette des Westens“. 


Das Mubarak Regime hat das Nuklearprogramm des Irans lange mit Misstrauen betrachtet, sowie auch die Unterstützung verschiedener terroristischer Organisationen (wie Hamas und Hisbollah), die die Sicherheit in der Region gefährden.
Ägypten, Zentrum der sunnitisch-islamischen Lehre (Al-Azhar-Moschee und Universität), sieht sich selbst als den Anführer der muslimischen Welt - ein Status, den der schiitisch-dominierte Iran zu schwächen versucht. 


Nun scheint es, als würden sich die Dinge ändern. Als die ägyptische Revolution im Januar 2011 ausbrach, hat die Islamische Republik mit seinem Lob nicht gezögert und sofort auf die Parallelen zur eigenen islamischen Revolution 1979 verwiesen.

Trotz der Unterschiede beider Länder, sagen Experten voraus, dass Ägypten zu einer sunnitischen Version des Iran werden könnte. 



Quelle: IH online